Ursprünglich waren Taglilienarten vorallem in China und Taiwan beheimatet.
Sie wachsen unter anderem auf feuchten, nährstoffreichen Wiesen und
haben auch dort einen Platz in der Gartenkultur gefunden.
Noch heute werden sie zum Einsatz in der Medizin und zum Verzehr angebaut.
Das Laub wird zum Bau traditioneller Wohnhäuser genutzt.

Der botanische Name von Taglilie leitet sich aus den griechischen Bezeichnungen
hemera für Tag und kallos für Schönheit ab: Hemerocallis
Schönheit für einen Tag bezieht sich auf die eintägige Blühzeit der Einzelblüten.

Taglilien sind winterhart und unkompliziert.
Ihre volle Schönheit zeigt sich auf einem humosen, feuchten Boden ohne Wurzeldruck durch große Bäume.
Sie lieben Lehmboden und kommen auch auf verbessertem Sandboden gut klar.

In der Vegetationszeit sollte man ihnen je nach Standort Dünger gönnen und
vorallem in trockenen Sommern zur Blütezeit wässern.

Taglilien fühlen sich in der Sonne, wie auch im Halbschatten wohl.
Ist der Standort zu schattig gewählt, wird der Blütenflor ausbleiben.

Der Pflanzabstand sollte mindestens 40 cm betragen. Ein späteres Umsetzen im
Frühjahr oder Herbst mit entsprechender Bodenverbesserung tut den Pflanzen gut.

Die Kultur in etwas grösseren Töpfen bietet sich an, wenn sich im Garten kein geeigneter Pflanzplatz findet.
Der Vorteil ist hierbei, daß eine gezielte Versorgung mit Wasser und Düngergaben möglich ist.

Viele Taglilienzüchter*innen haben in den letzten Jahrzehnten eine unermessliche Sortenvielfalt geschaffen:
durch die unterschiedlichsten Farbkombinationen, Blütenformen und Höhen lassen sich Taglilien überall im Garten
gut integrieren, ob in der Staudenrabatte, am Teich- oder Gehölzrand, als Solitärpflanze im Topf auf der Terrasse.
Die Blüten und Knospen der Taglilien sind essbar und eignen sich wunderbar als Dekoration
für Torten, Salate oder einfach für die festliche Tafel.
 
Tortendeko
 
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Taglilien hat man nie genug..